Gleichberechtigung ist zentraler Bestandteil unserer Werteordnung
Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist zentraler und anerkannter Bestandteil unserer Werteordnung. Dennoch gibt es immer noch Bereiche, in denen Frauen benachteiligt sind. Die Selbstverwirklichung von Frauen und die freie Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Lebensentwürfen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir stehen für eine Politik, die Chancengleichheit für Frauen als Querschnittsaufgabe ansieht.
Wir haben das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz (NGG) novelliert, um der Gleichberechtigung von Frauen auf allen gesellschaftlichen Ebenen zum Durchbruch zu verhelfen. Außerdem haben wir ein ganzheitliches Arbeitsmarktprogramm speziell für Frauen erstellt, dessen wesentliche Bestandteile die Förderung der Programme "Koordinierungsstellen zur beruflichen und betrieblichen Förderung von Frauen" und "FIFA - Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt" sind.
Weiterhin sehen wir es als unsere Aufgabe, weitere geeignete Rahmenbedingungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen, wie beispielsweise durch den Ausbau der Kinderbetreuung. Daher haben wir im Rahmen der Haushaltsberatungen 40 Millionen Euro zusätzlich zum Ausbau der Betreuungsplätze in Krippen und in der Tagespflege für 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt.
Des Weiteren haben wir die Mittel für Schutzmaßnahmen für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen auf 5,23 Millionen Euro jeweils in den Jahren 2012 und 2013 erhöht. Durch die neue Förderrichtlinie werden insgesamt 1,36 Millionen Euro mehr in diesem Bereich aufgewendet ab 2012.